Birspark Landschaft - Das grüne Rückgrat der Birsstadt

19.06.2020

Die sechs Gemeinden Aesch, Arlesheim, Dornach, Münchenstein, Muttenz und Reinach haben im März 2016 den Aktionsplan Birspark Landschaft verabschiedet. Damit einigen sie sich auf eine gemeinsame Weiterentwicklung des Natur- und Erholungsraums entlang der Birs. Dieser Aktionsplan verbindet den Schutz und die Nutzung des Flussraumes und der Umgebung zwischen Angenstein und der Birsmündung. Wichtige Elemente des Aktionsplans sind die Leuchtturmprojekte. Dabei handelt es sich um grössere Projekte, die die Bereiche Erholung und Natur verknüpfen.

Im Aktionsplan sind neben Massnahmen zur Stärkung der Natur- und Erholungsräume auch Leuchtturmprojekte enthalten. Diese und andere Vorhaben nehmen die beteiligten Gemeinden nun in Angriff und entwickeln und schützen so die Grün- und Freiräume entlang der Birs. Der Aktionsplan wurde in einem partizipativen Prozess unter Federführung der Gemeinde Muttenz von der Arbeitsgruppe Birspark Landschaft (AG BiLa), dem Planungsbüro oekoskop und den betroffenen Anspruchsgruppen erarbeitet und wurde im Juni 2016 der Öffentlichkeit vorgestellt.

Mit dem Aktionsplan leisten die beteiligten Gemeinden Pionierarbeit: Sie erhalten und fördern in überkommunaler Zusammenarbeit einen attraktiven Flussraum. Dies ist aufgrund der anstehenden Bevölkerungs- und Arbeitsplatzzunahme in den Birsstadt-Gemeinden zentral. Denn qualitativ hochwertige Natur- und Naherholungsräume bilden einen wichtigen Faktor für den attraktiven Wohn- und Wirtschaftsstandort Birsstadt.
Hier gehts zum Biberpfad.

Die sieben Leuchtturmprojekte
Die Leuchtturmprojekte sollen wesentlich zur Weiterentwicklung des Birsraums beitragen. Folgende Projekte sollen über die nächsten Jahre umgesetzt werden:

Muttenz: Birsaufwertung und Erholungsgebiet «Schänzli» schaffen
Momentan haben die bestehenden Wohnzonen keinen direkten Birs-Zugang. Anstelle der Reitanlage soll hier an beiden Birsufern ein Freizeit- und Erholungsraum für die Bevölkerung entstehen.

Münchenstein: Birsufer aufwerten
Im Bereich Mühlematt bestehen auf Münchensteiner und Muttenzer Boden wertvolle Naturgebiete, durch die oft und gern genutzte Spazierwege führen. Zusammen mit den betroffenen Grundeigentümern sollen Gebiete geschaffen werden, die ein gewinnbringendes Nebeneinander von Natur und Erholung zum Ziel hat.

Ökologische Aufwertung Grube «Blinden» Münchenstein
Dieses Projekt im ehemaligen Steinbruch ist bereits realisiert. Es vereint die Biotoptypen trocken und nass und die Natur steht im Zentrum.

Reinach: Natur- und Erlebnisweiher im ehemaligen Areal ARA umgesetzt
Das Projekt weist Zonen zum Verweilen, Spielen und Beobachten, eine Picknickstelle mit einer einfachen Feuerstelle sowie abgeschirmte Zonen auf, welche der Natur vorbehalten sind. Neben den Weihern sollen auch trockene Lebensräume (Kiesflächen) erhalten werden.
Weitere Informationen.

Arlesheim: Pocket Parks als Aufwertungen des Industriegebiets
Im Bereich Schoren, Stoecklin-Areal ist eine Transformation mit neuer Erschliessung geplant. Arlesheim will die Gelegenheit nutzen, um hier eine Reihe von kleinen Parks zu realisieren.

Dornach: Aue Birsbogen aufwerten
Im Areal des ehemaligen Metallwerkes/Widen ist eine Umnutzung inkl. Quartierplanung vorgesehen. In diesem Rahmen soll der eigentliche Gewässerraum der Birs grosszügig aufgewertet werden.

Aesch: Versickerungsanlage „Kuhweide“ ökologisch aufwerten
In Absprache mit den Grundeigentümern werden Aufwertungsmöglichkeiten erarbeitet.

Weitere Unterlagen:

Flyer Birspark Landschaft
Bericht Aktionsplan
Gemeinsam aktiv für den Birspark
BZ-Artikel vom 11.10.2016: Birsstadt trägt Sorge zu ihrer grünen Lunge

Die Birsstadt-Gemeinden sind der Internationalen Bauausstellung IBA Basel 2020 als Partner verbunden und sind mit ihrem Vorhaben Birspark Landschaft definitiv als IBA-Projekt nominiert. Im September 2016 wurden die nominierten IBA-Projekte einer breiten Öffentlichkeit erstmals vorgestellt. 2020 hätten die Projekte an der IBA präsentiert werden sollen.

 
 

Bei Fragen hilft Ihnen Marc Bayard gerne weiter:

Bayard Marc
Position: Leiter Umwelt und Energie
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Telefon: 061 511 64 61

Gemeinde Reinach
Hauptstrasse 10
4153 Reinach
Tel. 061 511 60 00
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