Stadtentwicklung Reinach

Reinach ist ein beliebter Wohn- und Arbeitsort! Dazu trägt die Stadtentwicklung Reinach mit ihren Projekten und Dienstleistungen bei. Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen zur Strategie der Stadtentwicklung sowie zu den aktuellen Planungen.

Stadtentwicklungs-Strategie

Die Ziele der Stadtentwicklung:

  • Dank Quartierplänen entsteht neuer Wohnraum. Denn freie Wohnungen sind in Reinach knapp!
  • Ein leichtes Bevölkerungswachstum hält die Gemeindefinanzen im Lot. Nur so kann Reinach seinen Bewohnerinnen und Bewohnern weiterhin eine gute Infrastruktur und ein attraktives Dienstleistungsangebot bieten.
  • Das Ortszentrum ist lebendig und ansprechend, hier hält man sich gerne auf.
  • Grünflächen, Spielplätze und Freiräume stützen die hohe Lebens- und Wohnqualität.
  • Siedlung und Verkehr sind aufeinander abgestimmt.
  • Reinach ist Teil der Region Birsstadt.

Neuer Wohnraum für Reinach

Reinach ist als Wohnort gefragt. Die Nachfrage ist gross, freie Wohnungen sind aber knapp – vor allem neue, zeitgemässe Wohnungen, die sich auch fürs Wohnen im Alter eignen. Reinach hat viele ältere Wohngebäude, die z.B. keinen Lift haben. Rund 60% der Wohnungen wurden in den 1960er und 70er Jahren gebaut, aber nur 7% ab dem Jahr 2000. Hier besteht Nachholbedarf. Gleichzeitig ist Raum ein kostbares Gut und wir sind verpflichtet, verantwortungsbewusst mit dem Boden umzugehen. Neue Wohnungen sollen auf geeigneten Arealen im Siedlungsgebiet entstehen, an Tram- und Buslinien, bei den Schulen, Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten. Die Landschaft hingegen bleibt grün.

Dabei sind die Quartierpläne von zentraler Bedeutung: Mit einem Quartierplan müssen Grundeigentümer strengere Anforderungen erfüllen, etwa bei der Architektur, beim Energiestandard oder der Gestaltung der Aussenräume und sich an den Kosten für die Infrastruktur beteiligen. In Gegenzug dürfen mehr Wohnungen erstellt und es kann dichter gebaut werden.

Ziel ist ein vielfältiges Wohnungsangebot für unterschiedliche Bedürfnisse: von Seniorenwohnungen im „Bodmen“, Genossenschaftswohnungen im „Stockacker“ bis zu modernen Miet- und Eigentumswohnungen mitten im Ortszentrum.

Neue Wohnungen sind wichtig für gesunde Gemeindefinanzen
Neue Wohnungen bringen auch neue Einwohnerinnen und Einwohner nach Reinach. Und dies ist gut so! Denn in den nächsten Jahren kommen auf die Gemeinde hohe Ausgaben zu: die Sozial- und Gesundheitskosten steigen und es stehen grosse Investitionen für die Schulhäuser an. Gemeinde- und Einwohnerrat streben deshalb ein leichtes Bevölkerungswachstum an. Denn zusätzliche Steuereinnahmen helfen, die Gemeindefinanzen gesund zu halten. So kann Reinach seinen Bewohnerinnen und Bewohnern weiterhin eine gute Infrastruktur und ein attraktives Dienstleistungsangebot bieten.

Für ein lebendiges Ortszentrum

Zu einem beliebten Wohn- und Arbeitsort gehört ein lebendiges Zentrum, in dem man sich gerne aufhält, einkauft, wohnt, arbeitet und seine Freizeit verbringt. Die Gemeinde Reinach hat bereits einiges für ein attraktives Zentrum unternommen: Die umgestaltete Hauptstrasse präsentiert sich einladend mit modernen Tram- und Bushaltestellen, vielen Sitzgelegenheiten und Bäumen. Dank Quartierplänen entstehen neue Wohnungen im Zentrum und die neuen Bewohnerinnen und Bewohner tragen zur Belebung bei.
Die Stadtentwicklung setzt sich ein für die Aufwertung von Aussenräumen und Plätzen, den Erhalt des historischen Ortskerns, für Grossverteiler und Detailhandel im Ortszentrum, und Nutzungen mit Publikum wie Detailhandel, Gastgewerbe, Dienstleistungen und Kultur.

Im Zentrum wohnen
Wohnungen im Zentrum bieten viele Vorteile, z. B. kurze Wege zum ÖV, zum Coiffeur oder zur Post. Zudem beleben neue Einwohnerinnen und Einwohner unser Ortszentrum, die Geschäfte freuen sich über die zusätzliche Kundschaft. Deshalb setzt sich der Gemeinderat für die Schaffung von neuem Wohnraum ein, der für alle Generationen funktioniert. Beispiele für Planungen: "Im Zentrum", "Hauptstrasse", "Landererstrasse".

Verweilen und Geniessen
Grün- und Freiräume zum Ausruhen, Begegnen oder Verweilen haben einen grossen Einfluss auf die Atmosphäre im Zentrum. Der alte Friedhof soll zukünftig öffentlicher Stadtpark sein. Zudem bietet sich im Zusammenhang mit den beiden Planungen "Im Zentrum" und "Hauptstrasse" die Chance, den heutigen Parkplatz zum attraktiven "Angensteinerplatz" weiterzuentwickeln.

Einkaufen
Neben den kleineren Läden und Boutiquen im Zentrum von Reinach bieten auch die beiden marktführenden Detailhändler – Coop und Migros – schon seit vielen Jahren ein attraktives Einkaufsangebot an. Sie sind fürs Zentrum wichtig, da diese Anbieter auch Laufkundschaft für weitere Geschäfte generieren. Während die Coop-Filiale bereits über ausreichend Verkaufsfläche verfügt, will diejenige der Migros sich vergrössern. Mit der Planung «Im Zentrum» sollen die entsprechenden Voraussetzungen dafür geschaffen werden.

Beleben und Begegnen
Märkte und Events wie z. B. das Jazzweekend, der Weihnachtsmarkt oder die Maibaumfeier bringen mit ihrem vielfältigen Angebot Leben ins Zentrum. Auch das Kultur- und Begegnungszentrum "Treffpunkt Leimgruberhaus" ermöglicht facettenreiche Nutzungen an zentraler Lage. Auch in Zukunft sollen gemeinsam mit den Zentrums-Akteuren neue Veranstaltungen und Feste gefördert und bewährte Anlässe beibehalten werden.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen und Anliegen an

Bauer Katrin
Position: Leiterin Raumplanung, Umwelt und Kataster
E-Mail
Telefon: 061 511 64 60

City Club: Gemeinsam für ein lebendiges Ortszentrum

Gemeinsam für ein lebendiges Zentrum
Eine erfolgreiche Weiterentwicklung unseres Zentrums gelingt dann, wenn alle Know-How-Träger – Detailhandel, Gastronomie, Immobilienbesitzer/innen, Anwohner/innen und Politiker/innen – zusammen am gleichen Strick ziehen: Der Gemeinderat hat deshalb im 2017 zusammen mit Vertreter/innen des Zentrums – z. B. Gewerbetreibende, Bürgergemeinde, kmu Reinach, etc. – Strategien und Massnahmen erarbeitet. Als Ergebnis liegt das "Strategiepapier der kooperativen Zentrumsentwicklung Reinach" vor. Dieses beinhaltet 15 Massnahmenbündel, u.a. auch die Einführung eines Citymanagements. In der Folge bildete sich Anfang 2018 der CityClub als informelles Gremium mit dem Ziel, die Umsetzung der im Strategiepapier definierten Massnahmen zu unterstützen.

Strategiepapier der kooperativen Zentrumsentwicklung Reinach


CityClub Reinach
Im Reinacher "CityClub" sind fürs Zentrum wichtige Vereine vertreten. Der CityClub hilft mit, das Ortszentrum in den nächsten Jahren erfolgreich weiterzuentwickeln. Denn in den nächsten Jahren sollen neue Ladenflächen und weiterer Wohnraum entstehen, dies mit den die Quartierplanungen "Im Zentrum" (Migros) und "Angensteinerplatz" ("Kantonalbank-Hochhaus"). Die Überbauung an der Ecke Bruggstrasse/Hauptstrasse und auch im Hinterkirch soll realisiert werden. Auch die Weiterentwicklung des alten Friedhofs zu einem Stadtpark soll ab 2026 umgesetzt werden. Wichtigstes Ziel des CityClubs ist es aber, dass das Reinacher Zentrum belebt ist.

Aufgaben des CityClubs
Der CityClub tauscht sich regelmässig über laufende Aktivitäten und Planungen im Reinacher Zentrum aus, er vernetzt die initiativen Akteure im Zentrum und unterstützt neue Projekte.
Das Gremium beteiligte sich auch an Partizipationsveranstaltungen zum Angensteinerplatz und an der Gestaltung des Ernst Feigenwinter-Platzes, um zwei Beispiele zu nennen. Auch das Einschalten der Weihnachtsbeleuchtung unter dem Motto "Lichtzauber" fand im Dezember 2019 erstmals unter dem Patronat des CityClubs statt. Anlässe, die im Zentrum stattfinden, bewirbt der CityClub mit einem zweimonatlich erscheinenden Plakat.
Private Ideen von Anlässen oder Umnutzungen von Liegenschaften konnten im CityClub besprochen und über die Mitglieder weiter kommuniziert werden. So konnten die Initianten der Idee eines Gastrobetriebs im Strittgässli 2, die Eigentümerschaft des "Ochsen" und auch Vorstandsvertreter des Marktvereins in den CityClub eingeladen und ihre Ideen diskutiert werden.

Mitglieder des City-Clubs
Im CityClub vertreten sind Gerda Massüger, Präsidentin kmu Reinach, Alex Meyer, Präsident Heimatmuseum, Andreas Jeppesen, Präsident Bürgergemeinde Reinach, Petra Kaderli, Präsidentin Treffpunkt Leimgruberhaus, Wolfgang Imhof, Präsident IGOR, Melchior Buchs, Gemeindepräsident, und die beiden Geschäftsleiter der Gemeinde Reinach, Stefan Haller und Thomas Sauter.

Ihre Initiative zur Belebung im Zentrum ist gefragt
Haben Sie Tatendrang und eine gute Idee fürs Ortszentrum? Wir freuen uns, wenn Sie Ihr Projekt dem CityClub vorstellen. Die Mitglieder des CityClubs helfen Ihnen bei der Umsetzung. Sie können neue Impulse geben, "Türen öffnen" und Sie mit weiteren Akteuren vernetzen und Sie motivieren, Ihre Idee weiterzuverfolgen.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen und Anliegen an

Bauer Katrin
Position: Leiterin Raumplanung, Umwelt und Kataster
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Telefon: 061 511 64 60

Grün- und Freiräume

Freiräume sind ein wichtiger Teil der Stadtplanung. Denn zu einem beliebten Wohn- und Arbeitsort gehören auch Grün und Bäume, sichere Fuss- und Velowege, und Orte zum Spielen, sich begegnen, erholen und draussen sein.

Der Gemeinderat hat 2018 eine Freiraumplanung in Auftrag gegeben und die Bevölkerung zum Dialog eingeladen.
Der Schlussbericht liegt nun vor:

Arbeitsbericht Freiraumplanung

Die Freiraumplanung zeigt, wie sich die Freiräume in Zukunft entwickeln sollen und dient als Arbeitshilfe für Gemeinderat und Verwaltung.

Mitwirken: Partizipation zur Freiraumplanung
Auf drei Quartierrundgängen und zwei Partizipationsveranstaltungen von August 2018 bis April 2019 konnten alle interessierten Einwohnerinnen und Einwohner ihre Anregungen und Anliegen zu den Freiräumen einbringen. Der Gemeinderat dankt herzlich für das Engagement und die zahlreichen Rückmeldungen.

Kontakt:

Bayard Marc
Position: Leiter Umwelt und Energie
E-Mail
Telefon: 061 511 64 61

Wehrli Sarmiento Nicole
E-Mail
Telefon: 061 511 64 59

Bilder der drei Rundgänge:

Siedlung und Verkehr abstimmen

Ziehen neue Bewohnerinnen und Bewohner zu, führt dies auch zu mehr Verkehr. Wichtig ist darum, dass am richtigen Ort gebaut wird. Um die Zersiedlung zu stoppen und die grüne Landschaft zu schonen, sollen neue Wohnungen im bestehenden Siedlungsgebiet entstehen. Und damit der Verkehr nicht immer weiter zunimmt, soll dies vor allem in den Städten und Agglomerationsgemeinden geschehen, dort wo Tram und Bus, Autobahnanschluss und Velorouten bereits vorhanden sind und Arbeitsplätze, Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten in der Nähe liegen. Reinach hat hier gute Voraussetzungen. Vor allem auf dem kantonalen und nationalen Strassennetz besteht aber Handlungsbedarf. Gemeinsam mit den Birsstadt-Gemeinden setzt sich Reinach für Lösungen ein.

Regionalplanung Birsstadt: gemeinsam die Zukunft gestalten

Mitte Juni 2016 haben Aesch, Arlesheim, Birsfelden, Dornach, Münchenstein, Pfeffingen und Reinach das "Raumkonzept Birsstadt" verabschiedet. Damit einigen sie sich auf eine gemeinsame nachhaltige Entwicklung von Siedlung, Landschaft und Verkehr. Erstmals in der Region wird damit eine Planung über die Gemeindegrenzen hinweg angestrebt.

Mit der im März 2017 unterzeichneten Absichtserklärung vereinbaren die sieben Birsstadt-Gemeinden die weitere konkrete Zusammenarbeit und die Umsetzung des Raumkonzepts.


Birspark Landschaft

Die sechs Gemeinden Aesch, Arlesheim, Dornach, Münchenstein, Muttenz und Reinach haben im März 2016 den Aktionsplan Birspark Landschaft verabschiedet. Hier finden Sie weitere Informationen zum Projekt.


Das Raumkonzept und weitere Unterlagen: 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an

Wehrli Sarmiento Nicole
E-Mail
Telefon: 061 511 64 59

Neuigkeiten zur Stadtentwicklung sind auch auf der Facebook-Seite „Gemeinde Reinach“ zu finden.

Aktuelle Planungen

Bild PlanungenMit Quartierplänen werden optimale Rahmenbedingungen für zeitgemässen Wohnraum in Reinach geschaffen.

Weitere Infos finden Sie hier.


 
 

Bei Fragen zur Stadtentwicklung wenden Sie sich bitte an die Abteilung Raumplanung

Stadtentwicklung Reinach in Bild und Ton. Klicken Sie auf das Bild!

Gemeinde Reinach
Hauptstrasse 10
4153 Reinach
Tel. 061 511 60 00
info(at)reinach-bl.ch

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