14.07.2026
Die Asiatische Tigermücke ist tagaktiv und sticht mehrfach zu. Der Werkhof Reinach bekämpft das eingeschleppte Insekt regelmässig. Nur die Bekämpfung in privaten Gärten und auf Balkonen ist noch ungenügend.
Das beste und einfachste Mittel gegen Tigermücken ist, während der Mückensaison im Sommer alle Brutstätten zu vermeiden. Die Tigermücke legt ihre Eier gerne in kleine Gefässe, in denen sich Wasser sammelt, ab. Planschbecken, Giesskannen, Topfuntersetzer, Regentonnen, verstopfte Dachrinnen sowie Tiertränken bieten ideale Orte dafür. Alle, die einen Garten oder Balkon haben, sind für die weitere Ausbreitung der Tigermücke mitverantwortlich.
Brutstätten in Gärten und auf Balkonen
Wenn Wasser länger als eine Woche in einem Behälter stehen bleibt, können sich Tigermücken entwickeln. Darum ist es wichtig, diese Wasseransammlungen zu vermeiden oder mindestens alle sieben Tage zu leeren und die Ränder zu reinigen, an denen die Eier festkleben. Regenrinnen sollten regelmässig gereinigt werden, Regentonnen mit einem Mückennetz abgedeckt und Löcher in Mauern mit Sand gefüllt werden. In Teichen können sich Tigermücken nicht entwickeln. Dort haben sie wegen Fressfeinden keine Chance. Auch in bewegten Wasserflächen legen sie keine Eier ab.
Brutstätten in Dolen und Schächten lassen sich leider nicht immer vermeiden
In Reinach behandelt der Werkhof die Dolen in befallenen Gebieten mit einem biologischen Larvizid. Für Dolen auf Privatgrund kann beim Werkhof kostenlos das Präparat VerctorBac G bezogen und gemäss Anleitung verwendet werden. In Gartenteichen und Biotopen wird das Mittel nicht eingesetzt.
Merksätze
• Leeren: Leeren Sie das Wasser in Gefässen wöchentlich aus und reinigen Sie die Ränder.
• Auffüllen: Füllen Sie Topfuntersetzer mit Sand auf, damit kein offenes Wasser unter dem Topf oder Pflanzenkistchen stehen bleibt.
• Abdecken: Decken Sie Gefässe mückensicher mit einem Netz und Gummizug ab.
• Reinigen: Reinigen Sie Abläufe und kontrollieren Sie Verstopfen von Dachrinnen.
• Behandeln: Behandeln Sie Dolen auf Privatgrund, wenn Sie im Befallsgebiet liegen.
Die tagaktive Tigermücke fühlt sich in unserem Klima wohl und breitet sich aus
Erkennbar ist sie u.a. daran, dass sie kleiner als ein Fünfräppler ist und schwarz-weiss gestreifte Hinterbeine hat. Die Tigermücke ist nicht nur lästig, sondern sie könnte auch Krankheiten übertragen. Umso wichtiger ist es, dass alle ihren Beitrag leisten, um die weitere Verbreitung zu stoppen.
Weitere Informationen und Links finden Sie auf der Gemeinde-Website und unter neobiota.bl.ch
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