Diskriminierung?!

«Was war denn das für ein schwuler Pass?» Oder: «Decken! Du Schwuchtel!» – «Schwul» war für unseren Fussballtrainer einfach alles, was nicht funktionierte.

In der Schweiz darf niemand wegen des Geschlechts, der Rasse, der Religion, der sexuellen Orientierung oder wegen politischen Überzeugungen diskriminiert werden. Dennoch kommt dies häufig vor. Denn Diskriminierungen beginnen bereits, wenn wir aufgrund äusserer Merkmale Vorurteile haben.

Was ist Zivilcourage?

Gewalt, Ausgrenzung, Mobbing, Vandalismus: Wenn grundlegende Anstands- und Verhaltensregeln verletzt werden, geht das alle etwas an! Zivilcourage beginnt dann, wenn Menschen nicht wegschauen, wenn sie sich einmischen.

Zivilcourage bedeutet stehen zu bleiben, genau hinzuschauen und sofort zu reagieren, ohne sich selbst unnötig in Gefahr zu bringen.

Was muss ich tun?

Hinschauen
Wird das Wort Schwuchtel als Schimpfwort verwendet? Weshalb überhaupt? Machen Freunde aus deinem Umfeld oder Familienmitglieder abschätzige Bemerkungen über die sexuelle Orientierung anderer Menschen?

Einschätzen
Ist die beobachtete Diskriminierung die Folge von Unbedarftheit oder einer bewusst diskriminierenden Sichtweise?

Handeln
Sprich Menschen darauf an, wenn sie sich aus Unbedarftheit diskriminierend äussern. Mach dich für Opfer von Diskriminierungen stark. Wende dich an eine Beratungsstelle, wenn Menschen bewusst diskriminiert werden. Ruf bei Notsituationen die Polizei unter der Notrufnummer 112.

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