Gärten und Balkone: zu Hause die Natur fördern

Gärten und Balkone eröffnen viele Möglichkeiten, Lebensräume für die einheimische Pflanzen- und Tierwelt zu schaffen. Uns Menschen bereiten Bäume ein gesundes Stadtklima und bunte Blumen erfreuen unser Auge. Aber nützt unsere „Natur vor der Haustür“ auch den vielen Tieren, mit denen wir die Stadt teilen? Igel, Buntspecht, Seidenbiene & Co haben die gleichen Bedürfnisse wie wir: Sie brauchen Nahrung, geeigneten Wohnraum, einen Partner/eine Partnerin, Schutz vor Feinden sowie Futter für den Nachwuchs.

Tipps für den naturnahen Garten und Balkon

Tipps für einen naturnahen, vielfältigen Garten oder Balkon finden Sie unter diesen Links:

  • Bei Floretia finden Sie die passenden einheimischen Wildpflanzen, Samenmischungen und Strukturen für Ihren Garten oder Balkon.
  • 10 Tipps für einen naturnahen Garten gibt’s bei Mission B
  • Lebendige Gärten für Reinach: Tipps des VNVR
  • Tipps für einen vogelfreundlichen Garten der Vogelwarte
  • Naturfreundliche Garten- und Umgebungsgestaltung bei Birdlife

Wildstauden: ein einfacher Beitrag zur Artenvielfalt

Ein Beitrag zu einer vielfältigen Stadtnatur ist einfach: dies zeigen vier Hochbeete mit einheimischen Wildstauden, die auch diesen Sommer auf dem Dorfplatz, vor dem Gemeindehaus und beim Mischeli zu finden sind. Die Hochbeete wurden von der Schreinerei Erlenhof hergestellt und nach einem Konzept von BioDiversity4YOU mit einheimischen Stauden aus der Biogärtnerei am Hirtenweg bepflanzt. Wir freuen uns über viele Nachahmerinnen und Nachahmer und sind gespannt, was Sie entdecken.

Wildstaudenfläche auf dem alten Friedhof: Im Rahmen eines Forschungsprojekts der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW wurden hier im Frühling 2021 über 800 Wildstauden gepflanzt. Die vielfältige Wildstauden-Mischpflanzung ist besonders wertvoll für die Biodiversität: Mit ihren Blüten bietet sie von Frühling bis Herbst diversen Insekten Nahrung und der Pflanzenteppich dient als Unterschlupf für viele Kleintiere. Die Forschenden untersuchen in den nächsten Jahren, wie sich das Leben auf diesen Flächen entwickelt, wie aufwändig die Pflege ist und wie die wilde Vielfalt bei der Bevölkerung ankommt.


Diese Wildstauden sind in den Reinacher Hochbeeten gepflanzt

Kriechender Günsel
Kriechender Günsel
Echter Wundklee
Echter Wundklee
Schwarze Akelei
Schwarze Akelei
Zittergras
Zittergras
Pfirsichblättrige Glockenblume
Pfirsichblättrige Glockenblume
 
Rundblättrige Glockenblume
Rundblättrige Glockenblume
Wilde Möhre
Wilde Möhre
Karthäusernelke
Karthäusernelke
Gemeiner Natternkopf
Gemeiner Natternkopf
Rosmarin-Weidenröschen
Rosmarin-Weidenröschen
 
Zypressen-Wolfsmilch
Zypressen-Wolfsmilch
Blutroter Storchenschnabel
Blutroter Storchenschnabel
Gewöhnlicher Hufeisenklee
Gewöhnlicher Hufeisenklee
Frühlings-platterbse
Frühlings-platterbse
Gewöhnlicher Hornklee
Gewöhnlicher Hornklee
 
Wilde Mondviole
Wilde Mondviole
Moschusmalve
Moschusmalve
Wilder Dost (Oregano)
Wilder Dost (Oregano)
Frühlings-fingerkraut
Frühlings-fingerkraut
Kreuzdorn
Kreuzdorn
 
Kleines Seifenkraut
Kleines Seifenkraut
Aufrechter Ziest
Aufrechter Ziest
Strauchkronwicke
Strauchkronwicke
Schwarze Königskerze
Schwarze Königskerze
Gemeiner Schneeball
Gemeiner Schneeball
 

Neophyten, Tigermücke & Co.

Invasive Neophyten sind gebietsfremde, beabsichtigt oder unbeabsichtigt nach Europa eingeführte Pflanzen, die sich auf Kosten einheimischer Arten stark ausbreiten und zu Problemen führen. Invasive Neophyten dürfen deshalb nicht neu gepflanzt werden. Zu den in Reinach häufig vorkommenden invasiven Neophyten gehört z.B. der Kirschlorbeer. Dieser wird häufig als grüner Sicht-schutz verwendet und leider in Garten-Centern immer noch verkauft. Eine gute einheimische Alternative ist der immergrüne, pflegeleichte Liguster.

Merkblatt zum Umgang mit Neophyten
Praxismerkblatt Neophyten
Fotos: Kirschlorbeer (mit Früchten) und Ligusterhecke

Auch invasive Neozoen, d.h. gebietsfremde Tierarten, können sich mit negativen Folgen für die einheimische Tier- und Pflanzenwelt und je nach Art auch für uns Menschen stark ausbreiten. Dies gilt z.B. für den Buchsbaumzünsler als Gefahr für den heimischen Buchsbaum oder die asiatische Tigermücke, welche neu in der Region sich bemerkbar macht. Die Merkblätter zeigen, was dagegen unternommen werden kann.

Buchsbaumzünsler-Merkblatt
Merkblatt Tigermücke

Fotos: Tigermücke und Buchsbaumzünsler

 
 

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