Reinach erwartet einen Gewinn von über 11 Mio. Franken

18.10.2022

Die Gemeinde Reinach rechnet für das Jahr 2023 mit einem Gewinn von CHF 11.2 Mio. Darin enthalten ist der Erlös von CHF 14.5 Mio. aus dem Verkauf des GGA-Netzes an die Firma Improware AG. Ohne diesen einmaligen Sondereffekt aus dem Verkauf des GGA-Netzes weist das operative Geschäftsergebnis einen Verlust von CHF 3.3 Mio. aus. Dieses Ergebnis ist um rund CHF 2.7 Mio. besser als das Vorjahresbudget.

Im Budget 2023 stehen Einnahmen von CHF 117 Mio. Ausgaben von CHF 106 Mio. gegenüber, was zu einem Überschuss von CHF 11.2 Mio. führt. Das aktuelle Weltgeschehen hat die Budgetierung fürs Jahr 2023 zusätzlich erschwert. So ist die Betreuung, Unterbringung und Beschulung der Schutzsuchenden aus der Ukraine eine hohe Zusatzbelastung für die Gemeinde. Aber auch die Auswirkungen der Energiekrise sind nur schwer abzuschätzen.

Höhere Einnahmen - Kostenzunahme in der Bildung und Gesundheit
Ertragsseitig werden bei den Steuern Mehreinnahmen von CHF 4.2 Mio. erwartet. Dabei wird bei den natürlichen Personen mit mehr Einnahmen von CHF 3.7 Mio. und bei den juristischen Personen von CHF 0.5 Mio. gerechnet. Bei den natürlichen Personen sollten sich die realisierten Quartierplanüberbauungen positiv bemerkbar machen. Bei den juristischen Personen steht der nächste Umsetzungsschritt der Steuerreform und AHV-Finanzierung (Steuervorlage ‘17) bevor.

Bei den Ausgaben sind die grössten Zunahmen im Bildungsbereich mit CHF 1.4 Mio. und bei der Gesundheit mit CHF 1.2 Mio. zu erwarten. Ausschlaggebend für die Abweichung im Bildungsbereich wird vor allem die höhere Zahl schulpflichtiger Kinder sein, die zusätzliche Klassenbildungen erfordert. Zusätzlich mussten zwei Fremdsprachenklassen für Kinder von ukrainischen Geflüchteten gebildet werden. Weiterhin enthalten sind die Kosten für das Provisorium des Schulhauses Surbaums über CHF 1.1 Mio. Bei der Gesundheit entstehen aus dem höheren Bedarf an stationärer Pflege sowie der Erhöhung der kantonalen Pflegenormkosten zusätzliche Kosten.

Neubau Schulanlage Surbaum prägt Investitionstätigkeit
Bei den Investitionen steht die Dringlichkeit im Vordergrund, um die Verschuldung zusätzlich zum Neubau der Schulanlage Surbaum nicht weiter anwachsen zu lassen. Nicht unbedingt notwendige Projekte wurden gestrichen oder verschoben. Die Nettoinvestitionen belaufen sich im Zeitraum von 2023 bis 2027 auf CHF 56.9 Mio. und die Bruttoinvestitionen auf CHF 65.6 Mio. Darin enthalten ist der Neubau der Schulanlage Surbaum inklusive Mobiliar mit CHF 33.1 Millionen.

Netzverkauf bringt dringend nötige Einnahmen
Durch den Verkauf des GGA-Netzes an die Firma Improware AG wird mit einem Gewinn von rund CHF 14.5 Mio. gerechnet. Diese Liquidität wird zur Finanzierung des Schulhauses Surbaum von CHF 50.4 Mio. dringend benötigt. Dadurch erhöht sich auch das gesamte Eigenkapital auf CHF 82.4 Mio. und bildet ein solides Polster für die kommenden Jahre.

Das operative Defizit muss mittelfristig eliminiert werden. Dennoch sollen zukunftsgerichtete Investitionen getätigt werden, um den Wirtschafts- und Wohnstandort Reinach nicht zu schwächen.

Zum Jahres- und Entwicklungsplan 2023-2027

Gemeinde Reinach
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