Bald klimaneutrale Wärme- und Kälteversorgung für das Gewerbegebiet Kägen?

27.04.2021

Mit der Energiestrategie Reinach 2013-2030 strebt die Gemeinde den Umbau der Energieversorgung von fossiler auf erneuerbare Energie mit zukunftsweisenden Projekten an. Eine in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie für ein nachhaltiges Wärme-Kältenetz im Kägen ist erfolgreich angelaufen.

Der Gemeinderat will den Klimaschutz mit der Förderung einer energieeffizienten Versorgung von Gebäuden mit erneuerbarer Energie vorantreiben. Zusammen mit dem Planungsbüro «Anex Ingenieure AG» erarbeitet die Gemeinde für das Gewerbegebiet Kägen eine Machbarkeitsstudie, die den Aufbau eines thermischen Netzes mit erneuerbarer Energie prüft. Erste Ergebnisse zeigen nun, dass das kompakte und dicht genutzte Gewerbegebiet Kägen gute Voraussetzungen bietet, um auf erneuerbare Energie umzusteigen.

Wie kam es zur Machbarkeitsstudie?
Im Jahr 2019 hat die Gemeinde Reinach bei den im Kägen ansässigen Betrieben eine Umfrage durchgeführt, um das Interesse an einem künftigen Bezug von Wärme und Kälte aus erneuerbarer Energie und Abwärme zu ermitteln. Aufgrund der positiven Rückmeldungen gleiste der Gemeinderat im Jahr 2020 die Finanzierung und Ausschreibung der Machbarkeitsstudie auf und konnte das Projekt dank der finanziellen Unterstützung des Kantons Anfang Jahr freigeben.

Das weitere Vorgehen
Durch die in Zukunft zu erwartenden Wärme- und Kältebedarfsmengen und die Erkenntnisse aus ersten Gesprächen mit verschiedenen grösseren Unternehmen liegen nun als Zwischenergebnis standortspezifische Kennzahlen zum Bedarf von Wärme und Kälte vor. In einem nächsten Schritt wird das Potenzial für die Nutzung des Grundwassers, ausserhalb der Grundwasserschutzzone, als Energiequelle ermittelt. Um den Einfluss dieser thermischen Nutzung auf das Grundwasser zu untersuchen und allfällige negative Auswirkungen auf die Trinkwassernutzung durch thermische Veränderungen auszuschliessen, wird die Firma Kiefer & Studer AG im Auftrag der Gemeinde Reinach die dazu notwendigen Grundlagen erarbeiten.
Bis Ende Jahr wird das Ingenieurbüro Anex das Ergebnis der Machbarkeitsstudie vorlegen und aufzeigen, ob und falls möglich unter welchen Bedingungen eine Verbundlösung auf Basis von mindestens 80% erneuerbarer Energie und Abwärme sinnvoll ist. Gibt der Gemeinderat dann grünes Licht, ist von der Ausschreibung des Verbundes bis zum Investitionsentscheid eines Energiedienstleisters mit weiteren 1-3 Jahren zu rechnen.

Die Gemeinde wird über den weiteren Projektverlauf Ende 2021 informieren. Für technische Fragen steht Marco Adamo, Projektleiter, gerne zur Verfügung: 061 511 64 62, marco.adamo@reinach-bl.ch.

Das Gewerbegebiet Kägen hat gute Voraussetzungen, um auf erneuerbare Energie umzusteigen.
Das Gewerbegebiet Kägen hat gute Voraussetzungen, um auf erneuerbare Energie umzusteigen.

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