Die Rettungsdienste wachsen weiter

31.08.2021

Beim Feuerwehrmagazin entsteht zurzeit ein Anbau. Dieser wird in Eigenregie und mit Manpower der Abteilung Schutz und Rettung realisiert.

In Reinach sind seit einiger Zeit Feuerwehr, Zivilschutz und Rettungsdienste NWS an der Pfeffingerstrasse zentral untergebracht. Als sich die Rettungsdienste einmieteten, wurde das Gebäude umstrukturiert, es kamen Ruhezonen Aufenthaltsräume und Büros dazu. Da die Rettungsdienste laufend weiter wachsen, wurden die Platzverhältnisse bald eng. So entstand die Idee eines Anbaus.

Alles in Eigenregie
Von der Planung bis zur Realisation konnten die Mitarbeitenden von «Schutz und Rettung» der Gemeinde Reinach sowie die Feuerwehrleute, die Zivilschützer und die Rettungssanitäter den Anbau hauptsächlich in der Freizeit selbst übernehmen. Mitte Juli wurden nach der Baubewilligung die Holzfertigbauteile geliefert. Zusammen mit einem Fachmann hatte ein Team von jeweils vier Personen in drei Tagen den Anbau gestellt, schon nach dem ersten Morgen war der 1. Stock fertig. Natürlich wurden dafür Vorarbeiten geleistet, damit alles zügig vorangehen konnte. Durch den starken Regen in den Sommermonaten musste der Anbau zwischendurch wieder getrocknet werden, bevor die Bauarbeiten weitergehen konnten.Nicht nur die vielen Stunden an Eigenleistung schonten das Budget massgeblich. Für einzelne Bauteile, die Möblierung und die sanitären Anlagen fanden die Verantwortlichen gebrauchte Materialien von ehemaligen Firmenstandorten, die sie kostengünstig übernehmen konnten. Auch damit konnte Geld gespart und gleichzeitig etwas Nachhaltiges geleistet werden.

«Synergien nutzen» ist hier mehr als ein Schlagwort
Was bereits heute bestens funktioniert, soll dank des Neubaus weiter gestärkt werden: die fast selbstverständliche Zusammenarbeit der verschiedenen Rettungskräfte. So haben die Rettungssanitäter beispielsweise alle Feuerwehrleute zu First Respondern ausgebildet, damit sie im Ernstfall jederzeit auch bei einer medizinischen Notlage einsatzbereit sind. Bereits heute verzeichnen die medizinischen Rettungsdienste gegen 1000 Einsätze pro Jahr allein in Reinach, Tendenz steigend. Durch die pragmatische Zusammenarbeit bei einem Einsatz, aber auch ganz allgemein im Alltag, bedeutet der zentrale Standort in Reinach mit einer gemeinsamen Infrastuktur und Logistik für alle einen Mehrwert, von dem alle profitieren. Der Anbau zeigt ganz konkret, dass hier alle Hand in Hand arbeiten: Neubau und Altbau sind mit Türen verbunden und die Räumlichkeiten der verschiedenen Rettungsdienste können neu durch kürzere Wege im Einsatzfall effizienter genutzt werden.

Ende Jahr bezugsbereit
Mitte September sollten die Fenster geliefert werden können, Mitte Oktober die Türen. Gleichzeitig wird die Fassade vereinheitlicht, so dass gegen aussen wieder alles gleich aussieht. Geplant ist, dass per Ende Jahr alles fertig ist und die Räumlichkeiten bezogen werden können.

Der Anbau wurde mit viel Eigenleistung realisiert.
Der Anbau wurde mit viel Eigenleistung realisiert.

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