Drei Tage voller Energie im Schulhaus Aumatten

02.05.2018

Während drei Tagen erlebten die rund 200 Primarschülerinnen und -schüler des Schulhauses Aumatten in Reinach das Thema Energie hautnah: vom 16. bis 18. April bastelten sie Wasserräder und Solarflugzeuge, besichtigten ein Wasserkraftwerk und erprobten gleich praktisch, wie alle einfach Strom sparen können.

Die Energiewende ist ein Generationenprojekt. Deshalb liegt der Energiestadt Reinach viel daran, bereits Primarschülerinnen und Primarschüler für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Energie zu sensibilisieren. „Die Jugend ist unsere Zukunft. Mit dem Energieprojekt wollen wir ihnen zeigen, was jeder Einzelne machen kann, dass es für alle Menschen auch in Zukunft genug Energie gibt“, so Doris Vögeli, Gemeinderätin, Ressort Umwelt, Ver- und Entsorgung. Nach den erfolgreichen Energietagen im Schulhaus Weiermatten vor einem Jahr, wurde das Projekt dieses Jahr im Schulhaus Aumatten durchgeführt; finanziert durch die Energiestadt Reinach. Die Energieprofis von Energie Zukunft Schweiz unterstützten die Lehrpersonen bei der Vorbereitung sowie mit massgeschneiderten Workshops und Führungen. So genossen die rund 200 Schülerinnen und Schüler ein sehr vielfältiges und praxisnahes Programm.

Vom Erlebnis zum Versprechen
„Mit unseren Angeboten für Schulklassen möchten wir das Thema Energie auf eine Weise sicht- und erlebbar machen, wie es im regulären Unterricht kaum möglich ist“, erklärt Nicole Breu vom Bildungsteam «Linie-e» von Energie Zukunft Schweiz. Dass das Energieerlebnis im Zentrum stand, zeigten die verschiedenen Angebote während den drei Tagen: Ins Schwitzen kamen die Kinder unter anderem beim Versuch, Wasser mit eigener Muskelkraft zum Kochen zu bringen. Mit Strommessgeräten wurden „Energiemonster“ respektive Haushaltsgeräte mit einem hohen Stromverbrauch identifiziert. Bei der Besichtigung des Wasserkraftwerks „Neue Welt“ in Münchenstein erlebten die Kinder, woher der Strom aus der Steckdose eigentlich kommt. Und wenn sich jetzt auf dem Schulplatz Blumen oder Flugzeuge bei Sonnenschein drehen, dann wissen alle, dass dies auch ohne Batterie nur mit „Solarenergie“ geht.

Ein Engagement mit Erfolg
In einem persönlichen Versprechen, dem „Energieversprechen“, hielten die Schülerinnen und Schüler am Ende fest, wie sie ab sofort Energie sparen oder besser nutzen wollen. „Durch die Energieversprechen, welche alle Klassen am Schluss in der Aula präsentierten, wirken diese Tage nachhaltig weiter“, ist Corinne Christen, Lehrerin im Schulhaus Aumatten, überzeugt. Die Primarschülerinnen und -schüler haben sich viel vorgenommen, wie sie Energie sparen können: Licht ausschalten, den Papierverbrauch reduzieren oder ein verpackungsarmes Znüni mitbringen. Von einer Klasse gibt es bald sogar Energiespartipps für Zuhause.

Über den Energieverbrauch eines Föhns waren die Kinder sichtlich erstaunt.
Über den Energieverbrauch eines Föhns waren die Kinder sichtlich erstaunt.

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