„Wir haben unsere Bananenshakes erstrampelt“

02.05.2018

Die rund 200 Primarschülerinnen und -schüler im Alter von 7 bis 12 Jahre des Schulhauses Aumatten haben an den Energietagen viel Neues und Überraschendes gelernt. Das Gelernte haben sie in eigenen Beiträgen zu den Energietagen und „Energieversprechen“ festgehalten.

Konsumieren mit Köpfchen (Nina B.)
Stell dir vor, du stehst im Januar im Migros und siehst Erdbeeren. Du kaufst sie dir, um einen Smoothie zuzubereiten, doch du verbrauchst mehr Energie als du denkst... warum? Die Erdbeeren haben erst von Mai bis August Saison. Doch was hat das mit Energieverbrauch zu tun? Es hat damit zu tun, dass diese Erdbeeren aus Spanien, Italien oder noch weiter her kommen, wenn sie bei uns noch nicht Saison haben. Dies gilt auch für viele andere Gemüse und Früchte. Diese kommen oft mit dem Flugzeug, mit Lastwagen oder Schiffen bei uns an. Das Flugzeug ist zwar sehr viel schneller als das Schiff und die Lastwagen, verbraucht aber viel mehr Energie. Darum empfehlen wir, dass Sie immer schauen, wenn das Gemüse oder die Früchte Saison haben, und ob sie aus der Schweiz kommen. Beachten Sie auch, dass Sie nicht jedes Jahr das neuste Handy kaufen, weil so ein Handy sehr viele wertvolle Rohstoffe braucht und der Energieaufwand für die Herstellung gross ist. Werfen sie das alte Handy nicht weg, sondern bringen Sie es zum Händler zu-rück, dort können aus den kaputten Handys neue gemacht werden.

Erneuerbare Energiequellen geben Power! (Tim E.)
Die Grüne Energie geht nie zu Ende, die endliche Energie (z.Bp. Erdöl, Erdgas oder Kohle) hingegen irgendwann schon. Wieso nutzen wir sie dann so wenig? An den Energietagen im Schulhaus Aumatten haben wir Kinder etwas darüber gelernt. Es wäre doch viel besser, mehr Sonnen-, Wasser- oder Windenergie zu nutzen. Diese wäre erstens tausendmal besser für die Umwelt, zweitens geht sie eben nie zu Ende und drittens wäre sie gesünder für uns Menschen. 

Energietage im Aumatten (Noelia M.-N.)
Das Schulhaus Aumatten durfte 3 Tage voller ENERGIE geniessen, in denen wir Schülerinnen und Schüler lernen durften, woher Energie kommt und was gut und was schlecht für die Umwelt ist. Wir wissen jetzt, dass Strom sehr kostbar ist, und das Licht im Klassenzimmer nicht notwendig ist, wenn die Sonne scheint. Wir haben auch erfahren, dass wir in Zukunft ein grosses Problem haben werden, wenn Bodenschätze wie Erdöl, Erdgas oder Steinkohle aufgebraucht sein werden. Um 5dl Wasser zum Kochen zu bringen, braucht man eine halbe Schulklasse die 10 Minuten lang eine Kurbel ganz schnell dreht; also ab jetzt bin ich froh, wenn ich beim Teekochen nur hinstehen und nicht noch kurbeln muss! Auch Bananenshakes haben wir gemacht. Das ging ohne Strom aus der Steckdose sondern mit strampeln auf einem Velo, was sehr anstrengend war. In unserer Generation muss der beste Freund, das Handy, überall dabei sein; ob Nokia, Sony, Samsung oder Apple alle brauchen Strom... aber woher dieser kommt, scheint egal zu sein, Hauptsache er fliesst aus der Steckdose. Wenn wir aber wüssten, was es alles an Energie braucht, um nur schon ein Handy zu produzieren, würde sich nicht jeder immer das neueste Modell kaufen. Aber es ist nicht nur der Stromverbrauch, auch beim Wasser können wir sparen, indem wir beispielsweise beim Duschen den Wasserhahn abdrehen, wenn wir uns einseifen, oder indem wir zum Giessen der Pflanzen das Regenwasser auffangen. Ich hoffe, Sie werden jetzt auch sparsamer sein mit Energie.

Sun-Power gibt uns Energie (Ona Z.)
Wozu gibt es Sonnenbrillen und weshalb musst du deine Haut mit Sonnencrème schützen? Weil die Sonne im Sommer stark blendet und die starke Strahlung deine Haut verbrennen kann. In der Sonne steckt aber auch eine Menge Energie! Dein Handy, deinen Computer oder deine sonstigen mit Strom betriebenen Geräte hast du lieb und du willst, dass sie weiterhin funktionieren. Jetzt fragst du dich wahrscheinlich, wieso hier dein Handy ins Spiel kommt... Es geht hier um den Strom. Und dazu habe ich gute und schlechte Nachrichten: Sicher kennst du die grossen Atomkraftwerke. Sie geben sehr viel Energie, aber verursachen auch sehr gefährlichen, radioaktiven Abfall. Damit soll es jetzt aufhören, denn es gab schon schlimme Unfälle mit diesen Kraftwerken, also soll man sie nicht mehr bauen. Das heisst, dass es in etwa 20-30 Jahren wahrscheinlich keine Atomkraftwerke mehr geben wird und damit auch ein Stück weniger Energie. Bei Erdöl, Erdgas und Kohle ist es das gleiche Problem, denn irgendeinmal wird es diese Bodenschätze nicht mehr geben. Aber Wasser, Wind und Sonne verschwinden nie! Und um die Sonne, oder besser gesagt um ihre Energie, geht es in diesem Bericht. Und Energie verbrauchen wir eigentlich recht viel. Ein Einfamilienhaus benötigt mindestens 13‘200 kWh Wärme und 4‘600 kWh Strom. Und Familien, die gar nicht auf den Energiekonsum achten, noch um einiges mehr! Die Sonne wird unsere Zukunft sein! Wir können uns hoffentlich auf die Wissenschaftler und die Sonne, die ca. 152,1 Mio. km weit von uns entfernt liegt, verlassen.

„An Versprechen soll man sich halten“ (Aakshaya Sielan)
Die Klasse 5a hat ein Energieversprechen abgelegt: Den Papierverbrauch zu reduzieren! Papier besteht aus Holz und Holz kommt von Bäumen. Wenn es weniger Bäume hat, ist es schlecht für uns, weil wir den Sauerstoff der Bäume zum Atmen brauchen. Für die Herstellung von Papier braucht es viel Energie, darum muss man sparsam mit Papier umgehen. Wir malen, schreiben und lernen mit Papier. Aber wir brauchen auch zu viel und verschwenden das Papier. Wir haben uns abgesprochen und möchten in Zukunft das Papier auf der Vorder- und Rückseite benutzen und mit weniger Kopien arbeiten. Wir halten uns an dieses Versprechen! Und Sie sollten das auch!

An Versprechen soll man sich halten! (Federica D)

Wenn man jemandem etwas verspricht, muss man es halten. Wir als Schulhaus haben ein Energieversprechen abgelegt: jede Klasse musste sich etwas vornehmen und das Versprechen den Organisatoren der Energietage präsentieren. Unsere Klasse hat sich entschieden, dass wir Papier sparen möchten. Das heisst, einseitig bedrucktes Papier auch auf seiner Rückseite zu verwenden, Blätter mit Fehlern nicht wegwerfen sondern als Notizpapier verwenden, nur ein Papiertuch nach dem Händewaschen benutzen und auch die Lehrpersonen achten darauf, dass sie nicht für jede Aufgabe eine Kopie anfertigen. Wer sich an dieses Versprechen hält und auch sonst aufs Energiesparen achtet, kann sehr stolz auf sich sein.

  • z.B. das Licht tagsüber löschen
  • Wenn ich die Haare einseife, lasse ich das Wasser nicht laufen, sondern ich schalte es ab.
  • Wenn die Kleidungen zu klein ist, soll man sie nicht wegwerfen, sondern ärmeren Menschen schicken, z.B. nach Afrika. Denn in Kleidern steckt viel Arbeit und graue Energie.


Die Klasse 3b bei ihrem Energieversprechen, das Licht häufiger abzuschalten.
Die Klasse 3b bei ihrem Energieversprechen, das Licht häufiger abzuschalten.

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