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Revision Ortsplanung (RevOR)

Die Leitplanken für die räumliche Entwicklung von Reinach stammen noch aus den 60er Jahren. Es ist also höchste Zeit, die bau- und zonenrechtlichen Grundlagen zu revidieren und den Vorgaben des Kantons Basel-Landschaft anzupassen. Nach der ersten öffentlichen Mitwirkung 2011 und der kantonalen Vorprüfung hat die Gemeinde ihre Revision der Zonenvorschriften weiter entwickelt. Vom 6. Dezember 2012 bis 15. Januar 2013 fand eine zweite öffentliche Mitwirkung statt.

Was ist aktuell?
Die Zonenvorschriften wurden aufgrund der zweiten Mitwirkung und kantonalen Vorprüfung überarbeitet. Der Gemeinderat hat die Zonenplanung Siedlung am 28. Mai 2013 beschlossen. Demnächst berät nun der Einwohnerrat über die Zonenplanung Siedlung.

Neue Zonenvorschriften Siedlung (Stand: Beschlussfassung Einwohnerrat) 

Zonenplan Siedlung Teil 1 (Bauzonen, Schutzzonen etc.)
Zonenplan Siedlung Teil 2 (Lärm-Empfindlichkeitsstufen und Gefahrenzonen) Zonenreglement Siedlung

Der Planungsbericht erläutert die neuen Zonenvorschriften Siedlung.

Der Differenzplan zeigt, was sich gegenüber dem aktuell rechtskräftigen Zonenplan Siedlung von 1968 ändert. Der Mitwirkungsbericht fasst die Ergebnisse der ersten Mitwirkung 2011 zusammen. Der Mitwirkungsbericht 2 fasst die Ergebnisse der zweiten Mitwirkung 2012/13 zusammen. Die Stellungnahme zur kantonalen Vorprüfung zeigt auf, wie die Vorprüfung durch den Kanton in der Zonenplanung Siedlung umgesetzt wurde.

Planung als Chance für Bevölkerung und Wirtschaft

Die räumliche Entwicklung der Gemeinde soll den Reinacherinnen und Reinachern auch in Zukunft Vorteile bringen und die Attraktivität Reinachs steigern. Mit der Revision der Zonenvorschriften Siedlung will der Gemeinderat daher Spielräume für die Entwicklung eröffnen und dort ansetzen, wo der Schuh drückt.

Der vorliegende Entwurf will mehr Wohnraum für Reinacherinnen und Reinacher ermöglichen, die hohe Wohnqualität dank vielen Grünflächen und Bäumen garantieren und verbessern, den Wirtschaftsstandort Reinach sichern und die Schaffung von Arbeitsplätzen erleichtern.

Wie es weitergeht

Nachdem der Einwohnerrat die Zonenplanung beschlossen hat, wird diese während 30 Tagen öffentlich aufgelegt und es läuft die Einsprachefrist. Nach der Behandlung der Einsprachen überweist der Gemeinderat die Zonenplanung an den Regierungsrat. Mit der Genehmigung des Regierungsrats (voraussichtlich Ende 2014) wird die Zonenplanung Siedlung rechtskräftig. Sie ist dann für ca. 15 bis 20 Jahre gültig und für alle Eigentümerinnen und Eigentümer von Grund und Boden in Reinach verbindlich.

Was bisher geschah

Anfangs 2001 hat der Gemeinderat beschlossen, die bau- und zonenrechtlichen Grundlagen zu erneuern. Die Revision der Ortsplanung Reinach (RevOR) sieht vor, zeitgemässe Entwicklungsvorgaben für einen Planungshorizont von mehr als 15 Jahren zu bestimmen, welche die Bedürfnisse der Reinacher Bevölkerung und Wirtschaft berücksichtigen und dem regionalen und kantonalen Planungskontext Rechnung tragen. Im Weiteren müssen die rechtskräftigen kommunalen Planungsgrundlagen den neuen rechtlichen Bestimmungen des kantonalen Raumplanungs- und Baugesetzes vom 8. Januar 1998 angepasst werden. Diesen Gegebenheiten kommt die Gemeinde im Rahmen des dreistufigen Verfahrens der RevOR nach.

Die Planungsphase I (2002) umfasste die Erarbeitung des Entwicklungskonzepts. Das Entwicklungskonzept umschreibt grob die zukünftige räumliche Entwicklungs- und Planungsstrategie mit Fokus auf Siedlung, Ortskern, Verkehr, Natur- und Landschaft sowie die Umwelt. Es basiert auf einer Situationsanalyse und formuliert Ziele und Grundsätze. Das Konzept wurde durch den Gemeinderat erlassen - ohne verbindliche Wirkung.

Planungsphase II umfasste die Entwicklung des kommunalen Richtplans, der am 25. April 2005 vom Einwohnerrat und am 6. September 2005 vom Regierungsrat verabschiedet wurde. Der kommunale Richtplan konkretisiert die Inhalte des Entwicklungskonzeptes und bestimmt behördenverbindlich die notwendigen Massnahmen sowie den Projektierungs-, Finanz- und Zeitbedarf in Koordinationsblättern zu Siedlung, Verkehr, Umwelt und Siedlungsausstattung.

Die Phasen I und II der RevOR waren geprägt durch vielfältige Partizipationsmöglichkeiten der Bevölkerung. Am 31. März 2001 fand die „pfiffige Kaffwanderung“ statt. Dabei wurden verschiedene Stationen in Reinach besucht und mit Vertretern aus der Bevölkerung, Wirtschaft und dem Detailhandel aktuelle Probleme vor Ort aufgenommen.
Vom 25. Oktober bis zum 20. Dezember 2003 wurde zum kommunalen Richtplan ein öffentliches Mitwirkungsverfahren mit grosser Beteiligung durchgeführt. Mit dem kommunalen Richtplan Reinach legte der Einwohnerrat die generellen Rahmenbedingungen für die künftige räumliche Entwicklung Reinachs fest.
In der Phase III gilt es nun, die behördenverbindlichen Aufträge des Richtplans umzusetzen. Die wesentlichen Produkte der Phase III sind die Revision der Zonenplanung Siedlung und Landschaft, die Revision des Strassennetzplans und das Erstellen eines Grün- und Freiraumkonzepts. Diese sind vielfach grundeigentümerverbindlich und politisch sehr bedeutsam.

Partizipationsveranstaltungen 2010

Rückblick Partizipationsveranstaltungen 2010
Unter dem Stichwort ‚Mitmachen – Mitreden‘ veranstaltete der Gemeinderat Im Mai und im Juni 2010 zu den Teilgebieten Reinach Nord, Reinacher Rebberg und Reinacher Talebene drei Anlässe, zu denen alle Interessierten herzlich eingeladen waren. Die Anlässe stiessen auf rege Beteiligung. Insgesamt über 120 Interessierte diskutierten, wie sich Reinach in Zukunft entwickeln soll, wägten die Chancen und Risiken einer Verdichtung des Siedlungsgebietes ab und debattierten weitere Themen. Nebst moderierten Diskussionen gehörte jeweils auch ein geführter Quartierspaziergang zum Programm des Abends.

Reinach Nord in Zukunft
Am 12. Mai 2010 fand der erste Informations- und Diskussionsabend zur räumlichen Entwicklung von Reinach statt. Im Zentrum stand Reinach Nord.
Rund 25 Interessierte diskutierten gemeinsam, wo sich Reinach in Zukunft wie entwickeln sollte und was die Chancen und Risiken einer Verdichtung des Siedlungsgebiets sind.
Im Fokus standen auch die Areale „Oerin“ und „Stockacker“ bzw. wie diese überbaut werden sollten. Nicht einig waren sich die Teilnehmenden darüber, ob in Reinach Nord auch in Zukunft nur Satteldächer gebaut werden dürfen oder nicht.


Reinacher Rebberg in Zukunft
Am zweiten Informations- und Diskussionsabend zur räumlichen Entwicklung von Reinach stand der Reinacher Rebberg im Zentrum.
Rund 40 Interessierte beschäftigten sich gemeinsam mit der Frage, wie sich Reinach in Zukunft entwickeln sollte und was die Chancen und Risiken einer Verdichtung des Siedlungsgebietes sind.
Diskutiert wurde die zukünftige Überbauung der Baulandreserve „Hinterlinden“, eine mögliche Einzonung des Brühls, ob die Aussichtszone am Hollenweg erhalten bleiben soll und viele weitere Themen.

 
Reinacher Talebene in Zukunft
Am dritten und letzten Informations- und Diskussionsabend zur räumlichen Entwicklung von Reinach stand die Reinacher Talebene im Fokus.
Nach einem Rundgang durchs Aumattquartier setzten sich die 40 Teilnehmenden mit der Frage auseinander, wie sich Reinach in Zukunft entwickeln soll.
Einig waren sich die Beteiligten, dass es sinnvolle Möglichkeiten geben sollte, bei Reiheneinfamilienhäusern den Wohnraum zu erweitern. Mehr zu reden gaben die Vorschläge zur etwas dichteren Bebauung entlang der gut erschlossenen Baselstrasse.

Gemeinderat und Verwaltung profitierten von den anregenden Gesprächen und haben einen guten Einblick in die Meinungen und Interessen der Teilnehmenden erhalten. Die gewonnenen Informationen sind hilfreich für die Ausarbeitung der neuen Zonenvorschriften Siedlung. Interessierte können eine Zusammenfassung bestellen bei Katrin Bauer (Telefon 061 716 44 60).

 
 
 

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