Raumplanung Birsstadt

UNICEF-Label "Kinderfreundliche Gemeinde"

Seit der offiziellen Übergabe der Urkunde "Kinderfreundliche Gemeinde" durch UNICEF Schweiz am 6. Januar 2013 erfolgt die Umsetzung der genehmigten Massnahmen aus der Befragung bei Kindern und Jugendlichen.

2016 hat die Gemeinde eine Re-Zertifizierung erhalten und wurde für die vorbildliche Umsetzung der Kinderrechtskonvention auf kommunaler Ebene gelobt: „Was die Gemeinde für Kinder und Jugendliche tut, ist beeindruckend. Die Verpflichtungen, die sich aus dem Label ergeben, werden sehr ernst genommen“, so der Bericht. Der Gemeinderat hat am 30. August 2016 den Aktionsplan 2017-2020 genehmigt. Dieser wird Kindern und Jugendlichen sowie weiteren Interessierten im Frühjahr 2017 im Detail vorgestellt.

Vor 2013 wurden mit einer Standortbestimmung die Schwachstellen eruiert sowie Kinder und Jugendliche befragt. Sämtliche Antworten wurden ausgewertet und ein Massnahmenkatalog erstellt. Der Gemeinderat hat daraus diverse Massnahmen zur Umsetzung in den Jahren 2013-2016 genehmigt und die dafür notwendigen Mittel in die Planung aufgenommen.

 

Tagesbetreuungsangebote

Kinderbetreuung

Massnahmen

  • Werbung für neue Tageseltern lancieren.
  • Schaffung eines Kinderhauses mit erweitertem Platzangebot.
 

Stand der Arbeiten

  • 2012 wurde im Wochenblatt ein Inserat veröffentlicht, um neue Tageseltern zu suchen.
  • 2013 Aufruf des Vereins Familienergänzende Betreuung im Gemeinde-TV.
  • Die Einwohnerratsvorlage für ein Kinderhaus wurde mehrfach zurückgewiesen.
 

Mitsprache

Mitsprache Kinder

Massnahmen

  • Kinderforum an der Schule schaffen.
  • "Gefäss" für die Anliegen Jugendlicher einrichten (z.B. Facebook-Seite).
  • Ansprechperson auf der Gemeinde Reinach definieren.
  • Regelmässige Mitsprache ermöglichen.
 

Stand der Arbeiten

  • Die Telefonnummer „Kinderbüro“ wurde 2013 erstmals auf dem Gemeindekalender veröffentlicht.
  • Das Büro 304 im Gemeindehaus wurde optisch als "Kinderbüro" gekennzeichnet.
  • Die flächendeckende Flyerverteilung mit den Kontaktangaben ist erfolgt.
  • Auf der Homepage ist bei den Kinder- und Jugendangeboten das Kinder- und Jugendbüro aufgeführt und bei den Kinder- und Jugendangeboten (Kultur- und Begegnung) wurde eine Kommentierungsseite eingerichtet.
  • Auf Schuljahresbeginn 2013 wurde im Schulhaus Surbaum das Kinderforum eingeführt.
  • Nach erfolgtem Wechsel der Verantwortlichkeit im Schulhaus Aumatten ist eine persönliche Vorstellung des Kinderbüros an der Kinder-Vollversammlung am 12.2.2014 erfolgt.
  • Das Kinderforum Weiermatten hat einen fixen Traktandenpunkt „Anliegen an Gemeinde“ eingeführt.
  • Per 1. Januar 2016 wurde ein Kinderbeauftragter (20 Stellenprozente) eingesetzt. Versuchsphase bis Ende 2017.
 

Unterführung Baselstrasse

Unterführung Baselstrasse

Massnahmen

  • Bessere Beleuchtung montieren.
  • Wände in Zusammenarbeit mit Schülerinnen und Schülern neu streichen.
 
  • Schüler-Gestaltungswettbewerb im Mai 2013 durchgeführt.
  • Jury wählte im Juni 2013 Siegerprojekt aus.
  • Werkhof Strassen hat Unterführung weiss grundiert.
  • Graffiti in einer Projektwoche im August 2014 umgesetzt.
  • Werkhof Strassen hat nach der Bemalung einen Graffitischutz aufgebracht.
  • Neue Beleuchtung im 2015 montiert.
 

Problematische Kreuzungen

Kreuzung Schönenbachstrasse

Massnahmen

  • Überprüfung Markierungen, Platz- und Sichtverhältnisse an der Kreuzung Bruderholz-/Schönenbachstrasse.
 

Stand der Arbeiten

  • Im Vorfeld der geplanten Belagsarbeiten in der Bruderholzstrasse wurden 2015 „Inselnasen“ erstellt, die den Verkehrsfluss besser lenken und bessere Platz- und Sichtverhältnisse auf den Trottoirs schaffen.
 

Gefahrenorte Strassenverkehr

Gelbe Füsse

Massnahmen

  • Überprüfung der genannten Gefahrenorte.
  • Verbesserungen wo möglich vornehmen.
  • Polizeikontrollen durchführen.
  • Polizeibesuche in der Schule: "Verkehrsschulung".
  • Fussgängerstreifen oder "gelbe Füsse" für sichersten Übergang markieren.
 

Stand der Arbeiten

  • Aufgrund der Einführung von Tempo 30 konnte das Geschwindigkeitsniveau merklich reduziert werden.
  • An der Weiermattstrasse sind weitere Massnahmen geplant.
  • "Gelbe Füsse" wurden erneuert oder neu markiert an der Stockacker-, Hinterlinden-, Schönenbach- und Gartenstrasse.
  • Auf den Schulwegen finden regelmässig Polizeikontrollen statt.
 

Ausbau Jugendangebote

Disco

Massnahmen

  • Aktivitäten mit Treffpunktcharakter ausbauen.
  • regelmässig eine Disco veranstalten.
  • einfaches Kinoangebot einführen.
  • Töggeli-, Ping-Pong oder andere Turniere durchführen.
 

Stand der Arbeiten

  • Seit 2013 findet quartalsweise eine Party im Jugendhaus in Kooperation mit dem Jugendcafi Paradiso statt. Hierzu wurden für rund CHF 2000 neue Lichteffekte angeschafft.
  • 2014 wurde im Jugendhaus ein Pokerturnier durchgeführt.
  • Im Dezember 2014 wurde ein erster Kinoabend im Jugendhaus durchgeführt. Aufgrund mangelnder Ressourcen der Jugendkommission und wenig Interesse der Jugendlichen wurde das Angebot nicht weitergeführt.
  • Es wurden bisher keine Turniere im öffentlichen Raum durchgeführt.
 

Jugendcafé im Zentrum

Jugendcafé

Massnahmen

  • "Jugendcafi Paradiso" inkl. Aussenraum als Jugendtreffpunkt fördern.
  • Erstabklärungen für ein Jugendcafé im Zentrum tätigen.
  • Aufbau und Führung mit Jugendlichen.
 

Stand der Arbeiten

  • Barbeitrag an "Jugendcafi Paradiso" ab 2013 auf CHF 4'000 erhöht und ab 2014 auf CHF 7'000 zur Erweiterung der Öffnungszeiten bzw. für den Einsatz Zivildienstleistender.
  • Nach zweijähriger Versuchsphase wurde im Januar 2016 ein Leistungsvertrag erstellt.
  • Öffnungszeiten eines Jugendcafés wurden von 46 Wochen pro Jahr auf mind. 84 Std. pro Monat festgelegt
  • Der Jugendarbeiter wird von Zivildienstleistenden unterstützt.
  • Da der ehemalige Pächter das Restaurant Rössli per 2014 aufgegeben hatte, wurde auf ein Erstgespräch betreffend Integration eines Jugendcafés verzichtet.
  • Im Rahmen des Projekts eines Kultur- und Begegnungszentrums ("Treffpunkt") wurde das Thema Jugendcafé im Zentrum erneut aufgegriffen und wieder verworfen.
 

Indoor-Aktivitäten

Indoor-Aktivitäten

Massnahmen

  • Einführung Open-Sunday-Angebot (Indoor-Aktivitäten im Winter), sofern Kosten anderweitig kompensiert werden können.
 

Stand der Arbeiten

  • Aufgrund einer Initiative von Elternbildung BL, SVKT Frauensport und TVR Reinach wurde das Projekt "Offene Sonntage" im Januar 2013 gestartet.
  • Von Januar-März, jeweils von 14-16 Uhr, ist sonntags die Turnhalle Bachmatten für Kinder bis 6 Jahre geöffnet. Sie müssen von einer erwachsenen Person begleitet werden. Das Angebot kostet pro Kind 2 Franken, den Rest der Kosten finanziert die Gemeinde Reinach.
 

Gartenbad

Gartenbad

Massnahmen

  • Ideen der Schulkinder/Jugendlichen (Rutschbahn, höheres Sprungbrett, Grillstellen, Spielgeräte) im Rahmen Vorbereitungsarbeiten zur Sanierung Gartenbad aufnehmen.
 

Stand der Arbeiten

  • Im Juni 2013 wurde dem Einwohnnerrat eine Kreditvorlage für die Sanierung und Erneuerung des Reinacher Gartenbads unterbreitet. Ein Sprungturm sowie eine Rutschbahn ist in die Planung eingeflossen.
  • Der Baukredit zu Sanierung des Gartenbades (Vorlage 1070/13 GartenbadPlus wurde vom Einwohnerrat um CHF 2.8 Mio gekürzt. Deshalb musste auf die Realisierung des Sprungturms bei der weiteren Planung verzichtet werden.
  • Eine Initiative für einen Sprungturm wurde eine gereicht und der Souverän hat sich am 5. Juni 2016 für die Sanierung des Gartenbads und die Realisierung des Sprungturms ausgesprochen. Die Sanierung ist auf 2017 geplant.
 

Kulturhaus

Kulturhaus

Massnahmen

  • Bei inhaltlicher Planung die Bedürfnisse der Jugendlichen berücksichtigen.
 

Stand der Arbeiten

  • Die Bedürfnisse der Jugendlichen wurden im Expertenbericht zur inhaltlichen Planung des Kulturhauses berücksichtigt.
  • Jugendvertreter wurde in die Arbeitsgruppe fürs Kultur- und Begegnungszentrum integriert.
  • Mitsprache mittels Online-Umfrage ermöglicht
  • Umsetzungsvorschlag sieht Jugendraum mit multimedialer Ausstattung vor.
  • Ausleihe Equipment und PC-Nutzung sollen möglich werden.
  • Mittagstisch mit günstiger Verpflegung für Schülerinnen und Schüler.
  • Multifunktionale Räume für Parties und Konzerte.
  • Jugendliche erhalten Möglichkeit sich in der Begegungszone des "Treffpunktes" aufzuhalten und Räume für ihre Aktivitäten zu nutzen.
  • Der Investionskredit wurde im Dezember 2014 im Einwohnerrat beantragt.
 

Hallenbad

Hallenbad

Massnahmen

  • Ganzjährig nutzbares Schwimmangebot prüfen mit Kleinkindbecken (im Rahmen Gemeindesportanlagenkonzept).
 

Stand der Arbeiten

  • Gemeinderat will aus finanziellen Gründen auf ein Hallenbad verzichten.
  • Volksabstimmung im Mai 2014: Bevölkerung lehnt Hallenbad ab.
  • Bau eines Hallenbads in Reinach ist in den kommenden Jahren nicht vorgesehen.
 

Spielplätze: Mischeli

Spielplatz Mischeli

Massnahmen

  • Mischeli als Quartierpark der Generationen entwickeln.
  • identitätsstiftende Spielanlage
  • mobile Angebote
  • Kooperation mit Jugendcafi Paradiso
  • Mobile Spielkiste anschaffen.
 

Stand der Arbeiten

  • Die Arbeitsgruppe „Generationenpark Mischeli“ entwickelte 2012-2015 das Areal QP Mischeli zu einem Park der Generationen. Es wurden generationenverbindende Ideen mit Massnahmen zur Umsetzung ausgearbeitet .
  • Die Quartierbevölkerung und Kinder wurden 2013 und 2014 einbezogen.
  • Ein regelmässig erscheinender Newsletter begleitete den Gesamtprozess.
  • Sponsoren für die Erhöhung des Spielwertes Spielplatz, die mobile Spielkiste, einen Brunnen, Aktivitäten, etc. wurden gesucht und gefunden.
  • Der Kanton unterstützte das Projekt im Rahmen Kind + Raum; Konzepterstellung durch das Kinderbüro Basel.
  • 2013 wurden von Mikado Basel und der Gemeinde während Sommerferien Bewegungsangebote durchgeführt, die mangels Interesse nicht weiter angeboten wurden.
  • Planentwürfe wurden im Juli 2014 im Mischelicenter vorgestellt.
  • Im Dezember 2014 fand der erste Märchennachmittag im Jugendcafi Paradiso statt. Aufgrund der Quartierverträglichkeit wird auf einen aktiven Aufbau von Aktivitäten im Generationenpark verzichtet bzw. nur erfolgt nur über die Drehscheibe.
  • Die Drehscheibe (Ansprechpersonen für Anwohnende inkl. Spielzeugausleihe) hat im August 2014 mit reduzierten Öffnungszeiten gestartet, Vollbetrieb ab Mai 2015, jeweils bis Oktober.
  • Seit 2014 führen SchülerInnen des Bildungszentrums kvBL Senioren bzw. Seniorinnen im Internetcafé in die digitale Welt ein mit Kursen wie z.B. „Surfen im Internet“, „elektronisches Fotoalbum erstellen“, Basiswissen „Word und Excel“.
  • Am 13. Juni 2015 wurde Generationenpark der Bevölkerung an einer Feier zur Nutzung übergeben.
  • Zur Realisierung des öffentlichen Bücherschranks wurde mit der Gewerblich-Industriellen Berufsschule Muttenz eine Kooperation gesucht; Planung und Realisierung durch SchülerInnen und Lernende. Die Finanzierung wurde durch die Genossenschaft Aumatt übernommen. Die Inhaberin des Buchladens an der Hauptstrasse hat sich für die Betreuung und Pflege des Bücherschranks freiwillig gemeldet.
  • Die Gartenbaufirma Lashaia hat kostenlos Umsetzungspläne für ein Wasserspiel in der Begegnungszone erstellt.
  • Der Verkehrs- und Verschönerungsverein hat die Umsetzung des Brunnens 2015 finanziert und die Bäume in Begegnungszone wurden durch die Bürgergemeinde gesponsert.
 

Spielplatz Landhof

Spielplatz Landhof

Massnahmen

  • Spielwert erhöhen durch Ergänzung der Spielanlage.
  • Identität des Spielplatzes stärken: Piratenspielplatz.
 

Stand der Arbeiten

  • Im Juni 2014 fand ein Mitwirkungstag statt.
  • Die Gemeinde wurde durch das Kinderbüro Basel unterstützt.
  • Bedürfnisse konnten aufgegriffen werden.
  • Präsentation durch die Spielplatz-Planer war im November 2014.
  • Der Spielplatz Landhof wurde im Herbst 2015 wieder eröffnet.
  • Seit Juni 2016 steht den Kindern ein Spielkiste zur Verfügung. Eine Freiwillige hat sich für dessen Betreuung gemeldet.
 

Weitere Spielplätze in Reinach

Nebst den Spielplätzen Mischeli und Landhof wurden diverse weitere Spielplätze in Reinach aufgewertet.

 

Birsufer: Natur und Spiel

Birsufer: Natur und Spiel

Massnahmen

  • Gemeinderat setzt sich für einen Naturspielraum für Kinder und als Treffpunkt für die Bevölkerung ein.
  • Grillstelle mit Sitzgelegenheiten.
 

Stand der Arbeiten

  • Im August hat der Gemeinderat das Mitwirkungsverfahren Zonenplan Landschaft ausgelöst.
  • Die Zweckbestimmung "Umweltbildung/Naturleben" wurde in die Zonenvorschriften aufgenommen. Gemäss Zonenvorschriften sind dort öffentliche Infrastrukturanlagen z.B. ein Naturspielplatz oder Erholungseinrichtungen zugelassen.
  • Eine konkrete Projektidee, die im Rahmen der Mitwirkung zum Zonenplan Landschaft vom Verein Natur- und Vogelschutz und weiteren zielverwandten Organisationen lanciert wurde, ist dem Gemeinderat am 20. Mai 2014 vorgestellt worden.
  • Vorgeschlagen wird eine zweigeteilte Nutzung. Dies umfasst einserseits eine kinderfreundliche Erholungs- und Spielnutzung mit einem Weiher, anderseits kleine Weiher als Naturbereich.
  • Der Gemeinderat hat die Projektidee zustimmend zur Kenntnis genommen.
  • Die Projektidee wurde im Rahmen der überkommunalen Planung Birspark-Landschaft eingebracht und wird seit 2015 weiter konkretisiert.
  • Wann die Planung umgesetzt werden soll, steht Mitte 2016 noch nicht fest.
Offizielle Übergabe des Labels "Kinderfreundliche Gemeinde" am Neujahrsapéro 2013.
Offizielle Übergabe des Labels "Kinderfreundliche Gemeinde" am Neujahrsapéro 2013.
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Oft gesucht

 

Rechtsauskunft Birseck
Hauptstrasse 10, 17-18h
Kosten: CHF 10 pro Beratung.

Nächste Termine:
20.12.2016
03.01.2017
17.01.2017

 

Mietrechtliche Beratungen
Hauptstrasse 10, jeweils Mittwochabend, 17.30-18.30h

Kosten: für Mitglieder des Mieterverbands kostenlos, für alle andern CHF 40.

Eine Voranmeldung ist nicht möglich.

 
 

Gemeinde Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach, Tel. 061 716 44 44, E-Mail info(at)reinach-bl.ch
Stadtbüro: offen 8.30-12 Uhr und 14-17 Uhr, Mittwoch bis 18.30 Uhr (während den Sommer- und Herbstferien bis 17 Uhr), Freitag bis 16 Uhr
Abteilungen: offen 8.30-12 Uhr sowie nach Vereinbarung
So finden Sie uns: Anfahrtsplan

Details zu Öffnungszeiten und Situationsplan inkl. Routenplaner

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