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Reinacher Wirtschaftsgespräche 2017 über die Weiterentwicklung des „Kägen“

05.09.2017

Der Gemeindesaal war vergangenen Mittwochabend gut gefüllt: Regierungspräsidentin Sabine Pegoraro, Adrian Auckenthaler vom AUE und Gemeinderat Klaus Endress sprachen über die infrastrukturelle Entwicklung des Gewerbegebiets „Kägen“.

Zunächst gab Gemeinderat Klaus Endress einen Rückblick über die Entwicklung des Gewerbegebietes und den aktuellen Stand. Basierend auf dem Richtplan 2005, mit dem Ziel das „Kägen zu entwickeln“, wurde mit dem Zonenplan 2015 konkret aufgezeigt, welche baurechtlichen Massnahmen dazu geeignet sind. So wurde beispielsweise die Gebäudehöhe erhöht. Mit dem soeben dem Einwohnerrat überreichten Wirtschaftskonzept sollen weitere Massnahmen zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Reinach lanciert werden. Damit wird natürlich auch die Attraktivität der Gemeinde Reinach als Arbeits- und Wohnort gefördert.

Danach legte Regierungspräsidentin Sabine Pegoraro die Überlegungen zur Verkehrsinfrastruktur aus der Sicht des Kantons dar. Ausgehend von einer gesamtheitlichen Sicht über die ganze „Birsstadt“ und den Kanton, wies sie darauf hin, dass das Verkehrsnetz heute vor allem in den Spitzenzeiten überlastet ist. Dazu leisten auch die Pendlerströme ins und vom „Kägen“ einen Beitrag. Der Kanton habe zur Entlastung einige Massnahmen umgesetzt, wie beispielsweise die zusätzliche Bus-Spur auf der Bruggstrasse beim Autobahnknoten oder die zusätzliche Spur auf der A18 zwischen Reinach-Süd und Aesch.

Grosses Potenzial sieht sie in der Entwicklung eines öV-Korridors zum Bahnhof Dornach-Arlesheim und der Förderung des Langsamverkehrs, beispielsweise mit einer Velobrücke über die Autobahn und einem Veloweg, der parallel zur Bruggstrasse verläuft und so Dornach-Arlesheim besser mit Reinach verbindet. Präferenz der Regierungsrätin sei die Verlängerung der Linie 10 ab der Verkehrsdrehscheibe Dornach-Arlesheim. Aber ein solcher Ausbau bedeutet in finanzieller Hinsicht natürlich für alle Beteiligten eine grosse Belastung. Abschliessend erklärte sie, das Gewerbegebiet „Kägen“ sei ständig im Fokus des Kantons, wenn es um die gesamthafte Entwicklung der Verkehrswege gehe, dabei behalte sie aber ebenfalls auch die Megatrends – mit Stichworten wie E-Mobilität, Shared Economy oder die Automatisierung der Fahrzeuge – im Auge. Denn die Zukunft der Mobilität hänge auch stark von diesen Entwicklungen ab. Dabei bietet die individuellere und effizientere Nutzung der Verkehrsinfrastrukturen auch für das Kägen grosse Chancen.

Anschliessend berichtete Adrian Auckenthaler, Leiter Ressort Wasser und Geologie des Kantonalen Amts für Umweltschutz und Energie (AUE), über die Änderungen im Bereich der Gewässerschutzzone, von der auch das „Kägen“ betroffen ist. Von der Vogelperspektive aus betrachtet zeigt sich klar, dass die Grundwasservorkommnisse in vielen Fällen unter den Siedlungsgebieten liegen und somit eine überlagerte Nutzung vorhanden ist. Das bedeutet, dass man hier besonders behutsam mit den Wasserressourcen umgehen muss. Bis anhin waren in der Schweiz die meisten Schutzzonen zu klein bemessen. Da das „Wasserwerk Reinach und Umgebung“ eine versorgungsstrategische Bedeutung hat, muss gewährleistet sein, dass beispielsweise keine verunreinigten Flüssigkeiten ins Grundwasser gelangen. Entsprechende Vorkehrungen und bauliche Massnahmen können dies verhindern. Das "Kägen", auch mit Blick auf die Erfordernisse der Gewässerschutzzone, hat eine gute Zukunft.

Zu guter Letzt warf Gemeinderat Klaus Endress mit der Vision „Kägen 2035“ einen Blick in die Zukunft und stellte den partizipativen Planungsprozess vor. Alle sind eingeladen, mitzumachen. Auf der Gemeinde-Website sind alle Präsentationen und Informationen zu finden.

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Donnerstag, 26. Oktober 2017, über den Mittag

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