Gartenbad Reinach

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Der Kirschlorbeer – von der pflegeleichten Pflanze zum Problemfall

25.04.2017

Mit einer den einheimischen Pflanzen überlegenen Ausbreitungsstrategie schaffen einige exotischen Pflanzenarten den Sprung in die freie Natur. Deren Ausbreitung soll bereits im eigenen Garten eingeschränkt werden. Die öffentliche Aktion am 29. April informiert über den Umgang und Alternativen mit diesen Problempflanzen.

Seit einigen Jahren häufen sich die Auswirkungen von verwilderten exotischen Arten. Die sogenannten invasiven Neophyten breiten sich in der freien Natur aus. Im Wald, in Naturschutzflächen und in Grünanlagen beeinträchtigen sie die natürliche Entwicklung einheimischer Arten und Tiere und müssen mit viel Aufwand zurückgedrängt werden, damit sie nicht Jahr für Jahr neue Flächen erobern. Als kostengünstige und pflegeleichte Heckenpflanze erfreut sich der immergrüne Kirschlorbeer als Sichtschutz um unsere Gärten grosser Beliebtheit. Der Kirschlorbeer ist ein aus dem Nahen Osten stammender Strauch, der bei uns als invasiver Neophyt verwildert und dichte Bestände bilden kann. Die Samen werden über Vögel verbreitet.

Aber auch am Waldrand (illegal) deponierter Grünabfall ist ein Ausbreitungsweg dieser exotischen Art, denn abgeschnittene Äste des Kirschlorbeers können wieder Wurzeln schlagen. So erstaunt es nicht, dass sich in siedlungsnahen Wäldern der Kirschlorbeer etabliert und durch sein dichtes Blattwerk die natürliche Verjüngung der Waldgehölze stört. Mit einer Sensibilisierungskampagne soll das Problem an seinem Ursprung - im Garten - angegangen werden. Im Zentrum steht eine öffentliche Aktion beim Migros Sternenhof am 29. April 2017, von 8.30 Uhr bis 13 Uhr.

Gute Alternativen für den exotischen Kirschlorbeer
Weil im Gegensatz zu anderen Problempflanzen beim Kirschlorbeer noch kein Verkaufsverbot des Bundes ausgesprochen wurde, sollen möglichst viele Garten- und Hauseigentümer dazu motiviert werden, bei Neupflanzungen zweckmässige einheimische Schnitthecken zu setzen. Als Sichtschutz eignen sich etwa Eiben oder der meist wintergrüne Liguster. Ebenso lassen sich Hainbuchen oder sogar Buchen gut in Form schneiden und als ganzjähriger Sichtschutz einsetzen. Mit der Aktion erhoffen sich Kanton und Gemeinde, dass die Ausbreitung des Kirschlorbeers aus den Gärten in die Natur gebremst werden kann und vermehrt einheimische Heckenpflanzen Gärten säumen.

Zur Information liegen im Stadtbüro Merkblätter zum richtigen Umgang mit invasiven Neophyten und bebilderte Gestaltungsvorschläge mit einheimischen Arten auf. 

Das PDF des Merkblatts ist auch hier hochgeladen.

Eiben und verschiedene andere einheimische Gehölze sind gute Alternativen zum Kirschlorbeer.
Eiben und verschiedene andere einheimische Gehölze sind gute Alternativen zum Kirschlorbeer.
 
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