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Gemeinderat und Evangelisch Reformierte Kirchgemeinde Reinach weisen Vorwürfe der BAZ zurück

06.06.2017

Die „Basler Zeitung“ hat in ihrer Ausgabe vom Samstag, 3. Juni 2017 behauptet, die Gemeinde Reinach habe einen „mutmasslichen Sex-Täter“ als Jugendarbeiter an die Evangelisch Reformierte Kirche vermitteln wollen. Die Vorwürfe der Zeitung sind frei erfunden.

Der besagte Mann war im Rahmen des Arbeitsintegrationsprogramms für Langzeitarbeitslose im Wohnzentrum für Asylsuchende in der Nachtwache beschäftigt worden. Im Rahmen dieser Tätigkeit wurden Vorwürfe gegen ihn laut, er habe Asylbewerber sexuell belästigt. Diese Vorwürfe werden von der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft abgeklärt.

Die BAZ behauptet, die Gemeindebehörden seien „2016 an die Leitung der reformierten Kirche im Dorf gelangt“ und hätten ihr empfohlen, diesen Mann als Jugendarbeiter anzustellen. Diese Aussage der BAZ und ihres Journalisten Joël Hoffmann ist indes frei erfunden. Richtig ist, dass die Gemeinde Reinach nie eine solche Empfehlung oder eine Referenz abgab für den betreffenden Mann, für den notabene die Unschuldsvermutung gilt. Die Gemeinde Reinach hat auch zu keinem Zeitpunkt versucht, den Mann bei der Evangelisch Reformierten Kirchgemeinde für eine Arbeitsstelle anzudienen.

Die BAZ behauptet in ihrer Samstagsausgabe weiter, „obschon die Kadermitarbeiter sowie Gemeindepräsident Urs Hintermann (SP) von diesen Vorwürfen Kenntnis hatten, beschrieben sie ihn gegenüber der zuständigen Kirchenvertreterin, Pfarrerin Florence Develey, im besten Licht“. Auch diese Aussage ist falsch und frei erfunden.

Weiter behauptet die BAZ, der Pfarrerin Florence Develey sei es „unangenehm, den fragwürdigen Vorgang im Detail zu erörtern“. Diese Darstellung ist falsch, Frau Pfarrerin Develey legt Wert darauf, dass sie den Journalisten ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht habe, dass es die Vorgänge, wie er sie behauptete, nie gegeben habe. Dazu gehört insbesondere auch die Behauptung, Develey habe einer Person erzählt, die Gemeinde hätte ihr empfohlen, den betreffenden Mann anzustellen.

Immer noch falsch sind zudem die Behauptungen der Zeitung, „Missstände im Asylheim“ seien seit über einem Jahr bekannt und von „Hintermann und seinen Kadern vertuscht“ worden. Diese Vorwürfe der BAZ werden auch durch die gebetsmühlenartige Wiederholung durch die Zeitung nicht wahrer. Der Gemeinderat hat die Vorwürfe schon an seiner Medienkonferenz vom 3. Mai 2017 ausgeräumt und darauf verwiesen, dass auch die Staatsanwaltschaft keine Anhaltspunkte für die behauptete Begünstigung sieht.

Falsch ist schliesslich auch die Aussage, zwei Angestellte, die intern auf die Zustände aufmerksam gemacht hätten, „erhielten als Folge die Kündigung“. Richtig ist, dass in einem der beiden Fälle ein drei Jahre lang andauernder Arbeitskonflikt vorangegangen war, der mit verschiedenen Massnahmen zu lösen versucht worden war. Im zweiten Falle führten Verstösse gegen die Treuepflicht zur Trennung. Die Behauptung, eine Mitarbeiterin sei „schikaniert“ worden, entbehrt jeder Grundlage.

Die Gemeinde Reinach hat gegen die BAZ und ihren Journalisten Joël Hoffmann schon nach früheren journalistischen Fehlleistungen Beschwerde beim Presserat eingereicht. Sie prüft gegenwärtig eine Strafanzeige gegen die Verantwortlichen und verlangt von der Zeitung den Abdruck einer Gegendarstellung. Darüber hinaus hat der Gemeinderat entschieden, Fragen des erwähnten Journalisten nicht mehr zu beantworten und die Chefredaktion der BAZ darüber informiert.


Zur Sache: die Fakten!
Seit Wochen und Monaten bringt die BaZ unwahre Geschichten über Reinach, verdreht Tatsachen und verunglimpft Mitarbeitende und Behördenmitglieder. Sie schadet dem Image der Gemeinde damit massiv.
Es ist der Gemeinde Reinach ein Anliegen, die Sachverhalte mit eigenen Worten zu schildern und der interessierten Bevölkerung zugänglich zu machen. Darum wird sie künftig auf ihrer Homepage und im Wochenblatt entsprechende Texte publizieren.

 

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