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Reinach gibt Abfällen ein Gesicht und eine Stimme

01.11.2016

Die Gemeinde Reinach hat eine Plakatkampagne zum Thema Littering gestartet. Weil Abfall auf der Strasse gerne übersehen wird, gibt die Aktion weggeworfenen Gegenständen ein Gesicht und eine Stimme. Plakate mit drei verschiedenen Sujets machen auf die Folgen von Littering aufmerksam und wurden an verschiedenen Standorten in der ganzen Gemeinde platziert.

Die Gemeinde Reinach will mit dieser Kampagne dafür sorgen, dass Littering wieder bewusster wahrgenommen wird. Denn liegengelassener Abfall hat einen grossen Einfluss auf unser Wohlbefinden: An verschmutzen Orten fühlen sich Menschen unwohl, die Lebensqualität sinkt und oft nimmt auch das Sicherheitsempfinden ab. Zur Sensibilisierung für das Thema wurden drei Plakate gestaltet, die weggeworfenen Gegenständen ein Gesicht und eine Stimme geben. Eine PET-Flasche, eine Cola-Büchse und ein Zigarettenstummel prangern darauf die Folgen von Littering an: Die hohen Kosten für die Gemeinden, die negativen Auswirkungen auf die Umwelt und die Verschwendung von Rohstoffen. Die Plakate wurden an verschiedenen Standorten in der Gemeinde angebracht.

Bereits vor drei Jahren hat die Gemeinde mit dem Film „Littering isch Mischt“ eine Aktion gegen Littering gestartet unter Einbezug von Reinacher Jugendlichen, um mit ihnen die Bevölkerung zu sensibilisieren.

Fakten zum Thema Littering

  • Littering ist teuer

Littering verursacht in der Schweiz Kosten von jährlich ca. 200 Mio. CHF, drei Viertel dieser Kosten tragen die Gemeinden (BAFU 2011). Allein 52 Mio. CHF pro Jahr werden für den Reinigungsaufwand von Zigaretten-Stummel aufgewendet .

  • Littering hat Folgen für die Umwelt

Gelitterte PET-Flaschen bleiben bis zu 1000 Jahren in unserer Umwelt, bevor sie abgebaut werden. Erst im Laufe der Zeit verlieren sie ihre ursprüngliche Flaschen-Form und zerfallen in mikroskopisch kleine Teilchen, in sogenannten Mikroplastik. Mikroplastik ist zwar klein, hat aber grosse Folgewirkungen. Forscher der Universität Basel kamen zum Schluss, dass der Rhein zu den Flüssen mit der grössten Mikroplastikverschmutzung weltweit gehört . Diese kleinen Teilchen, über deren Herkunft noch wenig bekannt ist, werden nur sehr langsam abgebaut und von Fischen und anderen Organismen aufgenommen. So gelangen die Plastikteile schliesslich auch in unsere Nahrungskette.
Werden PET-Flaschen richtig entsorgt und recycelt, schont dies nicht nur unsere Gesundheit sondern auch das Klima. Pro Kilogramm recyceltes PET können 3 Kilogramm Treibhausgase vermieden werden . Mit Recycling von PET können auch Rohstoffe eingespart werden, da die Flaschen aus Erdöl hergestellt werden.

  • Littering lässt unsere Rohstoffe auf der Strecke

Aluminium ist ein wertvoller Rohstoff: Er ist leicht und eignet sich daher ideal für Verpackungen. Die Herstellung von neuem Aluminium aus Bauxit ist sehr energieintensiv, kann aber verhindert werden, indem solche Dosen recycelt werden. Aluminium lässt sich unendlich oft recyceln, ohne an Qualität einzubüssen. Dies spart gegenüber der Neuproduktion 95% Energie. Jede Alu-Dose, welche nicht dem Recycling zugeführt wird, ist somit eine Verschwendung von Energie und Rohstoffen.

  • Littering vergiftet

Zigarettenstummel sind zwar klein, richten aber grossen Schaden an. Sie enthalten einen wahren Giftcocktail von Nikotin, Arsen und Schwermetallen. Achtlos weggeworfene Zigarettenstummel sind somit eine grosse Gefahr für kleine Kinder und Tiere. Das Verschlucken herumliegender Zigarettenkippen kann bei Kindern Vergiftungserscheinungen verursachen . Die Zigarettenfilter bestehen aus einem Kunststoff und bauen sich nicht ab sondern zerfallen lediglich im Laufe von mehreren Jahren in immer kleinere Partikel. Bei Regenfällen gelangen Zigarettenstummel in Flüsse und Seen. Ein einziger Zigarettenstummel vergiftet ca. 40 Liter Wasser. Eine Studie in den USA zeigte, dass Fische in solch vergiftetem Wasser sterben.

 
 
 
 
 
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