Gartenbad Reinach

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Littering im Naturschutzgebiet ist respektlos

10.05.2016

In der Reinacher Heide entsorgen viele Leute ihren Abfall. Das ist nicht nur verboten, sondern auch respektlos den andern Besucherinnen und Besuchern und der Natur gegenüber. Die Heidewarte sammeln seit November 2015 allen Abfall ein, obwohl das eigentlich nicht zu ihren Aufgaben gehört.

Nach mir die Sintflut - so scheinen viele Leute zu denken, die sich im Naturschutzgebiet Reinacher Heide aufhalten. Die freie Natur scheint ihnen gleichermassen eine Einladung zu sein, ihre Abfälle unbeobachtet wegwerfen zu können. Dabei handelt es sich hier um einen Naherholungsraum und Naturschutzgebiet von nationaler Bedeutung. Die Reinacher Heide zeichnet sich durch eine aussergewöhnlich hohe Artenvielfalt mit zahlreichen seltenen Tier- und Pflanzenarten aus: Auf einer Fläche von nur 39 ha wachsen über 600 Pflanzenarten. Wenn man sie lässt.

Heidewarte setzen sich aus persönlichen Gründen ein
In einem Integrationsprogramm der Gemeinde Reinach sind 4-6 Personen beschäftigt, die für die Einhaltung der Ordnung und Gesetze im Naturschutzgebiet sorgen, die so genannten "Heidewarte". Sie sind an ihren gelben Westen gut erkennbar und machen die Besucherinnen und Besucher darauf aufmerksam, dass die Velowege zu benützen und die Hunde an der Leine zu führen sind und dass die Wege nicht verlassen werden dürfen. Sie erledigen auch Unterhaltsarbeiten, etwa wenn an einer Stelle ein Pfosten nicht mehr hält. Und sie sind Ansprechpersonen für weitere Belange der Heidebesucherinnen und -besucher. Das Sammeln von Abfällen hingegen gehört eigentlich nicht zu ihrem Aufgabengebiet. Nichtsdestotrotz haben die Beschäftigten seit November 2015 sämtliche Gegenstände, die in die Wiesen und unter die Hecken geworfen wurden, aus eigenem Antrieb eingesammelt. "Diese Abfälle gehören nicht ins Naturschutzgebiet", so ihre Überzeugung. Was sie alles gefunden haben, ist erschreckend: Flaschen, Bälle, Elektroschrott, Altpapier, Werkzeuge, Farben, Putz- und Lösungsmittel, Autopneus, Schuhe und vieles mehr. Und zwar in grosser Zahl.

Gemeinde Reinach appelliert an die Vernunft der Leute
Littering ist verboten und die Polizei kann Leute büssen, die Abfälle wegwerfen, je nachdem gibt es sogar eine Anzeige. Das kann recht teuer werden. Die Gemeinde Reinach appelliert aber nicht nur darum an die Vernunft der Leute, sich an die Regeln besonders im Naturschutzgebiet zu halten und u.a. keine Abfälle liegen zu lassen oder sogar dorthin zu bringen. "Es ist eine Frage des Respekts", so ein Heidewart. "Das Naturschutzgebiet gehört der Allgemeinheit und kaum jemand geht gerne in einer Abfallhalde spazieren."


Sonntag, 22. Mai 2016, 10-17 Uhr: Erlebnistag Reinacher Heide
3 Führungen, 6 Stände, darunter ein Informationsstand der Heidewarte. Infos: naturschutzdienst-bl.ch

Unglaublich, was die Leute alles in der Reinacher Heide wegwerfen: Dies ist der Abfall vom März 2016.
Unglaublich, was die Leute alles in der Reinacher Heide wegwerfen: Dies ist der Abfall vom März 2016.
Heide
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